CYSTO HEVERT Tropfen

Abbildung ähnlich

Apothekenpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Enthält Alkohol

Enthält 63% Alkohol.
PZN2397421
Hersteller Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG
DarreichungTropfen
Inhalt100 ml
Grundpreis€ 31,49 / 100ml
sofort verfügbar
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31,49 1
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Indikation

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Blasen- und Harnwegserkrankungen.

Produktinformationen

Cysto Hevert Tropfen

(bisher Hewesabal comp. Tropfen)

Pflanzlich-homöopathisches Urologikum bei Blasen- und Harnwegserkrankungen

Zusammensetzung:
10 ml Tropfen enthalten:

Bucco Urtinktur 0,5 ml
(Buccoblätter)
Equisetum arvense Urtinktur 0,5 ml
(Ackerschachtelhalm)
Petroselinum Urtinktur 2,0 ml
(Petersilie)
Populus tremuloides Urtinktur 0,5 ml
(Zitterpappel)
Sabal serrulatum Urtinktur 5,0 ml
(Sägepalme)
Solidago virgaurea Urtinktur 1,0 ml
(Goldrute)
Urtica Urtinktur 0,5 ml
(Brennessel)

Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Blasen- und Harnwegserkrankungen, Blasenentleerungsstörungen.

Die Behandlung mit 'Cysto Hevert' Tropfen muss konsequent zu Ende geführt werden und kann auch zusätzlich zu einer Antibiotikatherapie erfolgen. Ein vorzeitiger Abbruch oder unregelmäßige Einnahme gefährden den Therapieerfolg.

Pharmakologie: Bei der in 'Cysto Hevert' Tropfen vorliegenden Wirkstoffkombination ist die rasche Schmerzlinderung und Entzündungshemmung die vorherrschende Wirkung. Harndesinfizierende, blasentonisierende und die Nierenfunktion anregende Bestandteile wie Bucco (Buccoblätter), Populus tremuloides (Zitterpappel), Petroselinum (Petersilie), Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) sowie Solidago virgaurea (Goldrute) und Urtica (Brennessel) bessern die mit dem Krankheitsbild einhergehenden Beschwerden beim Wasserlassen. Die Wirkstoffe von Sabal serrulatum (Sägepalme) wirken insbesondere Blasenentleerungsstörungen bei gutartiger Prostatavergrößerung entgegen.

Die ableitenden Harnwege (Harnleiter, Blase und Harnröhre) sind häufig von aufsteigenden bakteriellen oder viralen Infektionen bedroht. Gefährdet sind vor allem Frauen aufgrund ihrer kurzen Harnröhre. Eine Blasenentzündung zeigt sich durch Brennen beim Wasserlassen, gehäuftes, meist auch nächtliches Wasserlassen, schmerzhaften Harndrang und Schmerzen nach dem Wasserlassen. Bei der Harnröhrenentzündung steht das Brennen beim Wasserlassen im Vordergrund.

Nicht selten kann auch psychosozialer Stress bzw. die damit verbundene Schwächung des Abwehrsystems ein zusätzlicher Auslösefaktor für eine Blasenentzündung sein, sie chronisch machen oder auch eine Reizblase (häufiger Harndrang) provozieren. Bei einer schweren oder wiederholten Blasenentzündung muss die Ursache genau bestimmt werden. Liegen bakterielle Erreger vor, müssen diese mit speziell wirksamen Antibiotika bekämpft werden, um ein Aufsteigen in das Nierenbecken und schwerwiegende Erkrankungen der Niere zu verhindern.

Durch Harnsteine, Narbenbildung, Fremdkörper oder Geschwülste kann der Innenraum der Harnröhre empfindlich verengt werden. Die Folge ist ein dünner Harnstrahl; es kommt zu Blasenentleerungsstörungen. Häufigste Ursache von Blasenentleerungsstörungen beim älteren Mann ist die gutartige Vergrößerung der Prostata. Was gemeinhin als Vergrößerung der Prostata oder Prostata-Adenom bezeichnet wird, sind eigentlich (meist gutartige) Wucherungen der Drüsen um die Harnröhre herum. Diese Wucherungen drücken die Prostata nach außen bis sie schließlich tastbar wird.

Mehr als die Hälfte aller über 50jährigen Männer entwickeln irgendwann eine Prostatavergrößerung, die den Blasenhals empfindlich einengen kann. Anzeichen sind häufiger Harndrang (auch nachts), Verringerung von Dicke und Stärke des Harnstrahls, später unvollständige Entleerung der Blase und schließlich Harnträufeln (dauernder Harndrang bei immer kleiner werdender Harnmenge).

Im ersten Stadium passt sich die Blase durch Verstärkung ihrer Muskulatur der Abflussbehinderung an, im zweiten Stadium erweitert sich die Blase immer mehr und erschlafft schließlich, im dritten Stadium staut sich der Harn im Harnleiter bis ans Nierenbecken, es kommt zu Nierenschädigung und am Ende zur schleichenden Urämie (Vergiftung). Dieser Ablauf dauert meist viele Jahre, manchmal bleibt es sogar beim ersten Stadium. Infolge von Harnstauungen kann es leicht zu Infektionen (mit Blasenentzündungen) kommen. 'Cysto Hevert' kann auch als Dauertherapie diese Krankheitssymptome nachhaltig bessern.

Gegenanzeigen: Aufgrund des Bestandteils Petroselinum keine Anwendung bei entzündlichen Nierenerkrankungen und während der Schwangerschaft. 'Cysto Hevert' ist bei Alkoholkranken nicht anzuwenden. Wegen des Alkoholgehaltes sollte das Arzneimittel bei Leberkranken, Epileptikern und bei Personen mit organischen Erkrankungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit dem Behandler angewendet werden.

Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb und wegen des Alkoholgehaltes bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit: Keine Anwendung in der Schwangerschaft. Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen, sollte 'Cysto Hevert' in der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Behandler angewendet werden.

Nebenwirkungen: Unter der Anwendung des Arzneimittels kann es, vor allem bei hellhäutigen Personen, zu erhöhter Lichtempfindlichkeit der Haut mit sonnenbrandähnlichen Symptomen kommen. In seltenen Fällen können bei Einnahme des Arzneimittels Magenbeschwerden auftreten.

Packungsgrößen: 50 ml (N1), 100 ml (N2) Tropfen zum Einnehmen enthalten 63 Vol.-% Alkohol.